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Meinungsdiktatur und Verunglimpfung

am 20.07.2004 vom hessischen Landesverband aus der CDU ausgeschlossen

Martin Hohmann, MdB
Martin Hohmann, MdB

 

Am 20.07.2004 ist Martin Hohmann, Mitglied des Bundestages, vom Landesparteigericht der CDU in Hessen aus der Partei ausgeschlossen worden.  Ein weiterer herber Schlag für einen Politiker, der viel für seinen Wahlkreis und durch seine klaren Worte auch viel für Deutschland getan hat.

Herr Hohmann ist damit von seiner eigenen Partei nocheinmal verraten worden, trotzdem kämpft er für die Mitgliedschaft in dieser Partei, die derzeit jedes Rückgrat, jedes Ehrgefühl, ja sogar Demokratiegefühl vermissen läßt.  Die CDU weht wie eine Fahne im Wind der Medien und des politischen Gegners und ignoriert den Rückhalt, den Herr Hohmann unter den Mitgliedern der eigenen Partei und besonders im eigenen Wahlkreis hat, wo man mehr über ihn weiß, als was über ihn von den Medien verbreitet wird.

Diese Partei ist ein Teil des Problemes, das wir in Deutschland haben, nämlich eine Perspektivlosigkeit, weil es unter den etablierten Parteien nur noch Nuancen in den vorgetragenen Programmen gibt, der Rest ist der Einheitsbrei aus dem der moralische und wirtschaftliche Niedergang unseres Volkes gekocht wird.

Für mich als ehemaligen Unionswähler gibt es nur noch die Abgabe von ungültigen Stimmen, bis entweder wieder eine ernstzunehmende Partei gegründet wird, die die Politik von Ludwig Erhardt, Alfred Dregger und vielen Altvorderen der CDU, die zum Aufstieg aus den Trümmern und zur Festigung unseres Landes beigetragen haben, wieder aufnehmen, oder die Unionsparteien sich selbst wieder auf ihre demokratische und christliche Ausgangsbasis besinnen.

Viele tausend Menschen haben schon an Herrn Hohmann und an die Medien geschrieben, um ihm ihre Unterstützung für ihn mitzuteilen. Tragen auch Sie dazu bei, daß dieser Ausnahmepolitiker nicht von der politischen Bildfläche Deutschlands verschwindet.

  

Anmerkung zur weiteren Entwicklung seit dieser Artikel geschrieben wurde.

Anfang November 2004 hat das Bundesparteigericht der CDU den Rausschmiß aus der Partei bestätigt.  Trotz des unermäßlichen Drucks auf alle Parteimitglieder und -funktionäre der Parteiobrigkeit allen Unsinn nachzublabbern, Unschuldige zu verdammen und Schuldige laufen zu lassen, fiel diese Entscheidung nicht einstimmige. Es gab ein sehr lesenswertes Sondervotum (das heißt Gegenstimme) des Vize-Vorsitzenden Friedrich Wilhelm-Siebecke.

 

Gegen den Mehrheitsentscheid des Bundesparteigerichts hat Herr Hohmann beim Landgericht Klage eingereicht. Bleibt zu hoffen, daß wenigstens das Gericht eine rechtsstaatlichen Prozessen und Denken genügende Entscheidung fällen kann.

Die Politik hat auf ganzer Linie versagt. Nur wenige Personen des öffentlichen Lebens haben Rückgrat bewiesen, die anderen ebenen einem Einheitsparteidenken im Stil der SED den Weg, was leider zu einer Gegenreaktion im Volk führen muß.  Die "Volksparteien" haben das Volk nicht nur in dieser Beziehung im Stich gelassen, versuchen es für dumm zu verkaufen oder wie ein unerzogenes Kind zu erziehen.  Wenn extreme Parteien, ob rechts oder links, wieder mehr Zuspruch finden sollten, so sind es wie in der Weimarer Republik wieder die großen Dateien, die dies verursacht haben.  Wieso haben Politiker meistens zumindest eine von vier unangenehmen Eigenschaften, Dummheit, Arroganz, Skrupellosigkeit, wenn es um den eigenen Vorteil geht, möglichrweise auch Blindheit für den Schaden, den Sie anrichten?  Entgegen dem was man von einer Demokratie erhoffen würde, in Deutschland ist der Souverän, das Volk, machtlos.

 

Siehe auch  Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster Martin Hohmann kandidiert als Unabhängiger zur Bundestagswahl 2005

und           Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster Gedanken zur Bundestagswahl 2005

 

zu unserer Seite über die Diffarmierungskampagne gegen Martin Hohmann und Deutschland:
Öffnet einen internen Link im aktuellen Fenster Wer schadet mehr, ein redlicher Hohmann oder die ihn verunglimpfenden Politiker und Journalisten?

 

 
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